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Sehenswertes in Stockach
Stockach
Struktur und Geschichte
Im Süden Baden-Württembergs liegt, fünf Kilometer nordwestlich des Bodensees, Stockach. Zu der Stadt gehören heute mehrere früher selbstständige Gemeinden, Sie wurden zu Anfang der siebziger Jahre ein Zuge der Gebietsreform eingemeindet. Hierzu zählen unter anderem Espasingen, Hoppentenzell, Wahlwies und Zizenhausen. Daneben umfasst das Stadtgebiet knapp 80 weitere Dörfer, Weiler und Gehöfe.
Im Gebiet der Stockacher Aach verlaufen mehrere ehemalige Römerstaßen an denen Burgen wie die Nellenburg errichtet worden sind. An einer Kreuzung dieser Staßen gründetet um 1260 die Grafen von Nellenburg auf einer Anhöhe die Stadt Stockach. Der Ort erlebte eine bewegende Geschichte, so wurde es 1465 an Österreich verkauft, während des Schweizerkrieges musste es einer Belagerung widerstehen und brannte 1704 fast vollständig nieder.
Gemeinden in Stockach: Hoppetenzell wurde bereits 777 erwähnt, damals gehörte es jedoch noch dem Kloster St. Denis bei Paris, das es jedoch später an die Grafen von Nellenburg gab. In Wahlwies wurden zwei wichtige Schlachten geschlagen, 355 gegen die Römer und 915 gegen das Bistum Konstanz. Hierbei ging es um die Wiederherstellung des schwäbischen Herzogtums. Heute befindet sich in Wahlwies das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf.
Zizenhausen ist heute vorallem bekannt durch die Zizenhauser Terrakotten, die im 19. Jahrhundert von einer ansässigen Manufaktur hergestelt worden sind. Eine Auswahl lässt sich im Schloss Zizenhausen bestaunen. Darüber hinaus befindet sich im Ortsgebiet die geologisch interessanten "Heidenhölen".
Im Gebiet der Stockacher Aach verlaufen mehrere ehemalige Römerstaßen an denen Burgen wie die Nellenburg errichtet worden sind. An einer Kreuzung dieser Staßen gründetet um 1260 die Grafen von Nellenburg auf einer Anhöhe die Stadt Stockach. Der Ort erlebte eine bewegende Geschichte, so wurde es 1465 an Österreich verkauft, während des Schweizerkrieges musste es einer Belagerung widerstehen und brannte 1704 fast vollständig nieder.
Gemeinden in Stockach: Hoppetenzell wurde bereits 777 erwähnt, damals gehörte es jedoch noch dem Kloster St. Denis bei Paris, das es jedoch später an die Grafen von Nellenburg gab. In Wahlwies wurden zwei wichtige Schlachten geschlagen, 355 gegen die Römer und 915 gegen das Bistum Konstanz. Hierbei ging es um die Wiederherstellung des schwäbischen Herzogtums. Heute befindet sich in Wahlwies das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf.
Zizenhausen ist heute vorallem bekannt durch die Zizenhauser Terrakotten, die im 19. Jahrhundert von einer ansässigen Manufaktur hergestelt worden sind. Eine Auswahl lässt sich im Schloss Zizenhausen bestaunen. Darüber hinaus befindet sich im Ortsgebiet die geologisch interessanten "Heidenhölen".
Sehenswertes in Stockach
In Stockach gibt es über 140 Vereine aller Art, die regelmäßig ein breites Spektrum an Veranstaltungen anbieten. Eine regelmäßige Veranstaltung ist beispielsweise das Straßenfest Ende Juni, bei dem dem erfolgreichen Widerstand gegen die schweizer Belagerung während des Schweizerkrieges 1499 gedacht wird.
Daneben sind vor allem die Bergruine der Nellenburg und das Schloss Espasingen, das zuletzt eine Brauerei und Mälzerei war, einen Besuch wert. Zwar sind von der Nellenburg nur noch Reste des Hauptturmes, der talseitigen Frontmauer und Reste der Mauer zum Vorhof erhalten, jedoch lässt sich erahnen wie mächtig die Burg einmal gewesen sein muss.
Daneben sind vor allem die Bergruine der Nellenburg und das Schloss Espasingen, das zuletzt eine Brauerei und Mälzerei war, einen Besuch wert. Zwar sind von der Nellenburg nur noch Reste des Hauptturmes, der talseitigen Frontmauer und Reste der Mauer zum Vorhof erhalten, jedoch lässt sich erahnen wie mächtig die Burg einmal gewesen sein muss.


