Sigmaringen

Sigmaringen


© Roland Nonnenmacher/ Wikimedia Commons
Die Kreisstadt Sigmaringen befindet sich an der oberen Donau und besitzt 16 500 Einwohner. Das Städtchen an den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb wird im schwäbischen Dialekt als “Semmaringa” bezeichnet. Das Ortsgebiet wird von der Oberschwäbischen Barockstraße und der Hohenzollernstraße durchquert. Die Stadtgründung erfolgte im Jahre 1250. Als Wahrzeichen von Sigmaringen gilt das Hohenzollernschloss, welches von einer mittelalterlichen Burg von den Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen im Jahre 1908 zur fürstlichen Residenz ausgebaut wurde. Im Inneren der Anlage können die größte private Waffensammlung Europas und ein Kutschenmuseum besichtigt werden.

In der Stadtkirche St. Johann Evangelist fallen reiche Stuckverzierungen und die Gemälde des regionalen Künstlers Andreas Meinrad ins Auge. Die 1629 errichtete Josefskapelle war bis zum 20. Jahrhundert ein beliebtes Ziel von Pilgern, welche am Josefstag der Verlesung der Handwerkermesse beiwohnten. Das Zentrum von Sigmaringen bildet der Rathausplatz, mit dem Rathaus und dem Marktbrunnen, welcher eine Abbildung des Grafen Johann von Hohenzollern-Sigmaringen zeigt. Ein Reiterstandbild des Fürsten Leopold schmückt den Leopoldplatz. Akzente setzen die lebensgroßen Holzfiguren von Manfred Martin. Der Runde Turm war einst Bestandteil der Stadtbefestigung von Sigmaringen. Heute hat hier das Heimatmuseum Quartier bezogen. Ausstellungen und Veranstaltungen finden auch im Kulturzentrum Alter Schlachthof statt.